Am 10. Juni 2026 begrüßte die Lutherschule die Autorin, Künstlerin und Wissenschaftlerin Mahssa Behdjatpour zu einer Lesung ihres Buches „Du lachst ja gar nicht mehr“.
Vor Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 9 bis 11 sprach die Autorin über ihre persönlichen Erfahrungen mit Ausgrenzung und Rassismus, über ihre Familiengeschichte sowie über die Bedeutung von Kunst und Schreiben für die Verarbeitung von Erlebnissen und die eigene Identitätsfindung. Dabei las sie ausgewählte Passagen aus ihrem Buch und gab den Zuhörerinnen und Zuhörern spannende Einblicke in ihren Lebensweg.
Im anschließenden Gespräch, das von Rawiya Barudi moderiert wurde, ging Mahssa Behdjatpour auf Fragen zu ihrer wissenschaftlichen Arbeit, ihren Erfahrungen in Schule und Gesellschaft sowie zu den Auswirkungen von Diskriminierung auf die psychische und körperliche Gesundheit ein. Besonders eindrucksvoll war für viele Schülerinnen und Schüler die Offenheit, mit der die Autorin über persönliche Herausforderungen, aber auch über Empowerment, Hoffnung und gesellschaftliche Teilhabe sprach.
Nach der Lesung hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, eigene Fragen zu stellen. Diese Möglichkeit wurde intensiv genutzt und führte zu einem lebendigen Austausch zwischen der Autorin und dem Publikum.
Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler waren durchweg positiv. Für viele war es die erste Lesung, die sie besucht haben. Zahlreiche Teilnehmende berichteten, dass sie sich mit den Erfahrungen der Autorin identifizieren konnten und die behandelten Themen als besonders relevant und lebensnah empfanden.
Die Veranstaltung leistete damit einen wichtigen Beitrag zur Demokratiebildung, zur Auseinandersetzung mit Vielfalt und Diskriminierung sowie zur Förderung von Empathie und Perspektivwechsel an unserer Schule.
Wir bedanken uns herzlich bei Mahssa Behdjatpour für ihren Besuch und die inspirierenden Einblicke in ihr Leben und ihre Arbeit.
Text BA, Bild Ni