Vom 25. Mai bis zum 5. Juni 2026 durften wir zehn spannende Tage in Cahors im Südwesten Frankreichs verbringen. Begleitet wurden wir von unseren Lehrkräften Frau von Heyden, Frau Jäckh, sowie von Herrn Lutterbeck und Herrn Cadennes, die den Austausch auf französischer Seite betreuten. In dieser Zeit konnten wir nicht nur unsere Sprachkenntnisse verbessern, sondern auch den französischen Alltag Kennenlernen und viele neue Freundschaften schließen.

Herzlich willkommen und erster Schultag:

Am ersten Tag wurden wir von unseren Gastfamilien herzlich aufgenommen und hatten Zeit, uns einzuleben. Am nächsten Morgen wurden wir in der Schule offiziell begrüßt und mit einem Frühstück in der Schulkantine überrascht. Danach nahmen wir im Unterricht teil und bekamen einen ersten Eindruck vom französischen Schulsystem. Besonders ungewohnt waren die langen Schultage und die ausgedehnte Mittagspause.

Kultur, Bogenschießen und das Wochenende in den Gastfamilien:

Am Freitag starteten wir mit einer Stadtführung durch Cahors und erfuhren viel über die Geschichte der Stadt. Anschließend wurden wir vom Bürgermeister herzlich empfangen, der uns willkommen hieß und sich Zeit für unseren Besuch nahm. Danach ging es auf den Mont Saint-Cyr, von wo aus wie einen tollen Ausblick über die Stadt hatten. Dort konnten wir außerdem verschiedene Aktivitäten, wie zum Beispiel Bogenschießen machen, was uns allen sehr viel Spaß gemacht hat.

Das Wochenende verbrachten wir in unseren Gastfamilien. Jede Familie gestaltete die Zeit anders und unternahm individuelle Ausflüge. Dadurch konnten wir das französische Familienleben noch besser kennenlernen und viele neue Eindrücke sammeln. Einige waren unterwegs, besuchten Sehenswürdigkeiten oder verbrachten einfach gemeinsam Zeit. Ich selbst war mit meiner Gastfamilie unter anderem Kart fahren, und wir machten einen Ausflug zum Shoppen nach Toulouse. Für viele von uns war das Wochenende ein besonderes Highlight des Austausches.

Die zweite Woche:

Am Montag stand zunächst wieder Unterricht auf dem Programm, aber nur zwei Stunden. Am späteren Vormittag machten wir eine Bootsfahrt auf dem Fluss Lot, wo wir Cahors noch einmal aus einer ganz neuen Perspektive entdecken konnten. Nach dem Mittagessen sind wir in Kleingruppen durch die Stadt gelaufen und haben eine Rallye gemacht.

Am Dienstag fuhren wir gemeinsam mit dem Bus nach Saint Cirq Lapopie, das zu den schönsten Dörfern Frankreichs zählt. Beim Erkunden der verwinkelten Gassen mit ihren historischen Steinhäusern konnten wir die besondere Atmosphäre des Ortes genießen und verstehen, warum es 2012 zum schönsten Dorf des Landes gekürt wurde. Anschließend machten wir gemeinsam ein Picknick, bevor es weiter zur Grotte de Pech Merle ging.

Dort konnten wir originale Höhlenmalereien aus der Steinzeit besichtigen. Dieser Ausflug war für viele von uns besonders beeindruckend.

Der Mittwoch war ein ganz normaler Schulvormittag, den Nachmittag verbrachten wir anschließend wieder bei unseren Gastfamilien.

Am Donnerstag hatten wir nur bis mittags Unterricht. Danach trafen wir uns mit den französischen Schülerinnen und Schülern zum Karaoke im Café ,,Oh My Beer’’, das der Familie eines Austauschschülers gehörte, wo wir dann gemeinsam gesungen und Zeit miteinander verbracht haben. Dieser Nachmittag hat allen viel Spaß gemacht und war ein schöner Abschluss der gemeinsamen Aktivitäten.

Eine Erfahrung, die in Erinnerung bleibt:

Während des Austausches wurden wir von den französischen Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern sehr freundlich aufgenommen. Auch diejenigen, die nicht direkt am Austausch teilnahmen, begegneten uns offen und interessiert. Im Unterricht wurden wir aktiv eingebunden und konnten viele neue Wörter lernen und vor allem unsere Französischkenntnisse im Alltag anwenden. Mit jedem Tag wurde es leichter, auf Französisch zu sprechen und sich zu verständigen.

Am 5. Juni traten wir schließlich die Heimreise an. Zurück bleiben viele schöne Erinnerungen, neue Freundschaften und zahlreiche Erfahrungen, die wir so schnell nicht vergessen werden. Der Austausch hat uns nicht nur sprachlich weitergebracht, sondern uns auch einen tollen Einblick in das Leben und die Kultur in Frankreich gegeben.

Zum Schluss möchten wir uns ganz herzlich bei Frau von Heyden, Frau Jäckh, Herrn Lutterbeck und Herrn Cadennes bedanken, die den Austausch organisiert und begleitet haben. Ein großes Dankeschön gilt außerdem unseren Gastfamilien sowie allen französischen Schülerinnen und Schülern, die uns sehr herzlich aufgenommen haben und diese Reise zu einer unvergesslichen Erfahrung gemacht haben.

Text: Frida, JG 9