Das Ziel unseres Projekts “Klimawandel” ist es, etwas über die Ursachen und Folgen der globalen Erwärmung herauszufinden und zu überlegen, welche sinnvollen Maßnahmen man ergreifen sollte, um den Klimawandel zu stoppen. Im Rahmen der Projektarbeiten unternehmen wir einen Ausflug ins Klimahaus Bremerhaven.

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Ee+ntlang des achten Längengrades: Das Klimahaus zeigt uns die unterschiedlichsten Orte der Welt, die sich auf dem achten Längengrad befinden. Im Verlauf unserer Reise sollen wir die verschiedenen Kulturen und Gegebenheiten dieser Orte besser kennenlernen. Unsere Reise beginnt im grünen Isenthal in den Bergen der Schweiz. 735 Kilometer von Bremerhaven entfernt lebt man ohne unnötige Technik, dort gibt es kaum Fernseher. Die Einwohner sind zufrieden mit dem, was sie besitzen, und haben immer etwas zu tun.

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Entfernt von Kuhweiden und Wiesen führt unser Weg in das 1488 Kilometer entfernte Seneghe auf der italienischen Insel Sardinien. Dort hat der Klimawandel in Form von Waldbränden bereits Wälder und Einwohner der Insel geschädigt. Das Wetter ist dort oft unberechenbar, da das Land immer trockener und die Sommer von Jahr zu Jahr wärmer werden.

Doch nicht nur Italien ist von der globalen Erwärmung betroffen. Unser nächster Halt ist das trockene Land Niger, 4229 Kilometer von hier. Auch dort beginnt der Klimawandel, wichtige Lebensräume zu bedrohen. Die Savannen des Landes werden nach und nach von seinen Wüsten verschluckt, und machen somit das Leben und Reisen der einheimischen Tuareg unmöglich. Eine nachgebildete Landschaft lässt uns verstehen, dass in solch einer Gegend sogar winzige Stücke Holz wertvoll sind, und das Leben in der Wüste schwieriger ist als wir es uns bisher vorgestellt haben.

Auch in dem 6362 Kilometer entfernten Kamerun können wir uns ein Bild des dort tropischen Klimas machen. Unser Weg führt durch einen dunklen Regenwald, von dem in Kamerun große Teile schon nicht mehr existieren. Die Luft ist heiß und stickig, und jeder unserer Gruppe freut sich über die plötzliche Abkühlung in der Antarktis.

Wir laufen durch eine -5 Grad Celsius kalte Forschungsstation, welche neben Militärstützpunkten im 14304 Kilometer entfernten Königin-Maud-Land zu finden sind. Abseits von allen klimatisch extremen Bedingungen gelangen wir nach einiger Zeit in einen abgeschotteten Raum, in dem nichts als Sterne zu sehen sind: Unsere Erde bei Nacht.

Nach der kurzen Erholung geht die Reise weiter, und führt uns über eine samoische Lagune bis hin ins verschneite Alaska. Dort ist die globale Erwärmung noch kein umstrittenes Thema.

Der letzte Halt unserer Reise ist in der friedlichen Stadt St. Lawrence. Ganze 33035 Kilometer von hier werden keine Wale, sondern Krabben gefischt, was dort hauptsächlich Frauensache ist.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass wir auf unserer Reise entlang des achten Längengrades viel gelernt haben. Das Klimahaus hat es uns möglich gemacht, die klimatischen und sozialen Gegebenheiten der Länder selbst zu erleben und uns ein reales Bild von ihnen zu machen.

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