Am 12.12.2017 machte sich der Erdkunde-LK des 11. Jahrgangs mit dem Metronom auf den Weg nach Hamburg. Als wir um ca. 12:30 am Hamburg Hauptbahnhof ankamen, machten wir uns erst eimal auf den Weg zum Hostel, welches nur 2 Minuten zu Fuß vom Hauptbahnhof entfernt liegt. Dort hatten wir eine halbe Stunde Zeit, uns zu organisieren und ggf. frisch zu machen, um dann di-rekt mit dem Tagesprogramm zu starten.

Zuerst verschlug es uns in die Speicherstadt, in welcher wir uns auf Spurensuche dieses Stadtteils begaben, um herauszufinden, dass es einen Raumnutzungswandel gegeben hat: Früher wurden Ge-würze, Kaffee, Teppiche und Co. gelagert, heute boomt es an Dienstleistungen. Wir teilten uns in Kleingruppen auf und begannen, die Speicherstadt zu erkunden.

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Nach ca. eineinhalb Stunden trafen wir uns vor dem Hamburger Dungeon, um von dort aus zum Kesselhaus zu gehen. Dort konnten wir uns kurz aufwärmen, es war die meiste Zeit schließlich sehr kalt und windig (ganz typisch Hamburg).

Von dort begann bei gefühlten -5 Grad die 2½-stündige Führung durch die HafenCity, das große neue Projekt in Hamburgs Mitte. Zunächst wurde uns vom Tourguide im Kesselhaus an einer gro-ßen Leinwand der Umriss der HafenCity erklärt und am riesigen Modell dieses neuen Stadtteils das enorme Bauprojekt beschrieben.

Wie verließen das Kesselhaus und liefen einmal quer durch die HafenCity. Der Schwerpunkt in die-sem Bauprojekt liegt in der Nachhaltigkeit und der nachhaltigen Bauweise der Häuser. Die meisten Häuser in der HafenCity sind Niedrigenergiehäuser; der Strom für die HafenCity wird im stadtteil-eigenen Wasserkraftwerk produziert. Nach der Führung und vielen interessanten baulichen Innova-tionen sind wir direkt in das Restaurant „Peter Pane“ zum Abendessen gegangen. In der Atmo-sphäre von Nimmerland und netter House/Indie/Alternative Musik futterten wir alle unsere (z. T. hippen veganen) Burger. Gegenüber haben wir uns noch im Supermarkt mit Süßigkeiten eingedeckt und sind dann zurück ins Hostel gegangen. Wir Schüler saßen dann noch alle zusammen und haben den Abend entspannt ausklingen lassen.

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Am Morgen danach sind wir mit der Straßenbahn nach Wilhelmsburg gefahren, da auch dort der Schwerpunkt bei neuen Wohnhäusern auf Nachhaltigkeit und die Charta von Athen liegt. Dort stan-den bspw. Häuser, die mit Hilfe von Algen ihre Wärme erzeugen können.

Nach diesem Programmpunkt in Wilhelmsburg fuhren wir zu den Landungsbrücken und genossen die Hafenluft bei einer Schifffahrt. Dort konnten word die Containerschiffe und alles, was sich sonst noch im Hafen abspielt, beobachten. Danach wurde es weniger fachwissenschaftlich: Es ging in die Elbphilharmonie, um diese von innen zu bestaunen. Um halb fünf ging es für uns dann wie-der ab nach Hause.

Alles in allem gab es viel Neues und Interessantes zu sehen, selbst für die Leute, die schon einige Male in Hamburg waren.

Lucy Unger, 11. Jg.

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