Hastings und London standen auf dem Programm der Fahrt. Bei wunderschönem Spätsommerwetter konnten alle Teilnehmer unvergessliche Eindrücke sammeln.

Nachfolgend zwei Berichte:Gruppe

Klassenfahrt der Klasse 8D nach England

Wie jedes zweite Jahr war dieses Jahr für die achte und neunte bilinguale Klasse eine Woche ganz besonders. Sie würden eine Woche nach England fahren, in einer Gastfamilie in Hastings unterkommen und in einem Bus London und Hastings erkunden. Unsere Klasse war live dabei.

Um 5:20 Uhr morgens ging es mit der Fahrt los. Gegen erstes Erwarten waren die meisten hellwach und hoch aufgeregt. 20 Stunden würden wir nun in einem Sechzig-Personen-Bus fahren, zwischendurch auf einer Fähre parken und auf dem windigen Oberdeck die Aussicht genießen. Ungefähr alle drei bis vier Stunden würden wir einen Halt machen, in Belgien wie in Frankreich. Da hat man ja genug Zeit zum Plaudern.

Bei der Ankunft in England war es praktisch traurig aus dem Bus herauszukommen, da sich alle sehr amüsiert hatten.

Der erste Tag begann mit einer Hastingsbesichtigung durch die Innenstadt und am Strand entlang, vorbei an einem verbrannten Pier, dem Meer und den Kleider- und Essensläden der Stadt. Darauffolgend spalteten wir uns in kleinere Gruppen, die dann in der Stadt spazieren durften. Am Nachmittag folgten ein Ausflug nach Battle, Besuche in Museen und ein Spaziergang über das Schlachtfeld der ‚Battle of Hastings’ mit anschließendem Rundgang durch die Stadt.

Am nächsten Tag stand der erste Tag in London auf dem Programmpunkt! Die ganze Klasse war ziemlich ausgelassen und freute sich, in Camden Town shoppen zu gehen.

Doch zuvor: Zweistündige Fahrt mit dem Bus, eine Stadtrundfahrt mit einer britischen Reiseführerin, die zwar alles auf Englisch erklärte, aber auch praktisch makellos Deutsch sprach, und eine Fahrt in der U-Bahn Londons.

In Camden erwarteten uns viele interessante Läden für alle Stilrichtungen, von Punk bis zu momentan modern gab es alles. Vor allem im Camden Market gab es viele Sachen, die die Mehrheit der Menschen begeistert.

Und schon zwei Tage später stand der zweite Tag in London an. Wir hatten die Möglichkeit, zwischen zwei Tagessehenswürdigkeiten, Madame Tussaud’s Wachskabinett und London Eye zu wählen! Ein Großteil unserer Klasse ging ins London Eye, während gerade einmal fünf Personen in Madame Tussaud’s gingen, weshalb diese fünf mit den meisten Kindern der 9D zusammen zu Madame Tussaud’s fuhren.

Am Ende des Tages fuhren wir mit dem Bus zu unseren Gastfamilien, wobei wir im Bus Musik hörten und zu den Liedern sangen.

So schnell verging eine Woche. Kaum waren wir da, schon mussten wir wieder packen, so schnell war die Zeit vergangen. Am morgen des letzten Tages in Hastings wurde all unser Gepäck in den Kofferraum des Busses verladen. Wir gingen in die Schmugglerhöhlen, in denen wir uns einen Film über ihre Geschichte ansahen. Aufgrund des ersten schlechten Wetters in dieser Woche mussten wir den danach geplanten Strandausflug streichen, gingen aber vereinzelt in der Stadt spazieren und einkaufen, wo wir den letzten Tag noch richtig auskosteten.

(Cilga Merten, 8D)
Die Englandfahrt – Die Fahrt, auf die wir lange gewartet hatten.
Schon ein Jahr zuvor angekündigt, und am 1. September umgesetzt.
“Die Englandfahrt ist eine tolle Erfahrung!” “Man lernt super Englisch!”, hörte man von den Glücklichen, die es schon erlebt hatten.
Dann war es so weit. Am morgen des 1. Septembers waren wir alle gespannt und startbereit.
Von den Eltern verabschiedet, ging das Abenteuer los.
Die stundenlange Busfahrt nach Bottrop hatte uns allen schon an Weg gereicht.
Dort wurde der Busfahrer gewechselt, und wir lernten den netten Koni kennen.
Er war unser Busfahrer auf dem Weg nach UK, aber auch unser Fahrer innerhalb von England.
Die Busfahrt war lange, und schien nicht aufzuhören, bis wir schließlich an der Küste Frankreichs in Calais angekommen sind.
Dort stiegen wir auf eine riesige Fähre um, welche uns nach Dover verschiffte.
Ab da an fuhren wir in Richtung Hastings..
Dort nahmen uns Gastfamillien auf, welche sich super um uns gekümmert hatten.
Den ersten Tag in England verbrachten wir in unseren Familien. Wir haben in diesen Familien gefrühstückt, und Abend gegessen.
Das sogenannte “Breakfast” und “Dinner” war meistens ein Festmahl.
Meistens Cornflakes als Frühstück, und warmes zum Dinner.
Den zweiten Tag in England verbrachten wir ausschließlich in Hastings, unseren Heimatort.
Dort konnten wir uns am wunderschönen Strand von Hastings umschauen, waren in der Innenstadt und Aldstadt, und hatten die Möglichkeit tolle Fotos zu machen.
Abends hat uns der Busfahrer an den vereinbahrten Pick-Up-Ponits rausgelassen, und wir konnten zurück in unsere Gastfamilien.
Dann war es soweit. Es war Dienstag, unser “Trip to London”.
Für viele war es das erste Mal in London, und das erste Mal in einer so atemberaubenden und riesigen Stadt zu sein.
Während einer Stadtrundfahrt sahen wir wichtige Sehenswürdigkeiten, wie z.B. den Big Ben, das London Eye und vieles mehr.
Den Rest des Tages verbrachten wir beim Camden Lock Market, welche Markenware preisgünstig anbot. Etwas zu preisgünstig, um wahr zu sein.
Mittwoch waren wir an der wundervollen Steilküste am Beachy Head.
Dort konnten wir uns am Strand kurz entspannen, wobei auch das große Gruppenfoto entstand.
Anschließend konnten wir an der Klippe spazieren gehen.
Bei brennender Sonne spazierten wir die Berge hoch und runter, bis wir unseren Treffpunkt mit dem Bus erreichten.
Dann zurück zu den Familien, und in den Gastfamilien schlafen legen und für den nächsten Tag vorbereiten.
Denn am Donnerstag ging es in die Innenstadt von London.
Wir fuhren morgens früh los, um ein einhalb Stunden nach London zu fahren.
Als wir London erreichten, begrüßte uns London mit tollem Wetter.
Wir besichtigten den Nullmeridian, und hatten einen Ausblick auf die Themse und den Milenium Dome.
Nach einer Bootsfahrt auf der Themse – bei der wir z.B. die Towerbridge sehen konnten – teilte sich die Gruppe 8D/9D auf.
Wir konnten uns aussuchen, ob wir zu Madamme Tussauds gehen wollten oder zum London Eye.
Ich entschied mich für Madame Tussauds.
Dort fanden wir unsere Lieblingsstars als Wachsfiguren wie Johnny Depp, One Direction, Albert Einstein etc.
Hin und zurück fuhren wir mit der Londoner U-Bahn, welche fast wie in Deutschland ist.
Der einzige Unterschied ist, dass sie eher rund geformt ist, und keine Lasersensoren in der Tür sind, d.h. wenn jemand in der Tür steht, hat die Tür kein Erbarmen und schlägt zu.
Der letzte Tag in England brach an.
Am Freitag packten wir unsere Sachen und verabschiedeten uns von unseren Gastfamilien.
Danach fand eine Townrally in Hastings statt.
Wir starteten auf einem Platz, und mussten den Zielort und die Lehrer, die sich dort auffanden, suchen.
Dort angekommen, konnten wir uns 4 einhalb Stunden in Hastings aufhalten und Souvenirs kaufen sowie Trinken für die Fahrt einkaufen.
Danach trafen wir uns beim Bus und es ging zurück in Richtung Hannover.
Wir verließen England mit gemischten Gefühlen. Einmal haben wir unsere Familien wieder sehen wollen, und einmal wollten wir die tolle Atmosphäre Englands nicht verlassen.
Aber nach der Fährenfahrt waren wir in Frankreich und dann in Deutschland und schließlich in Hannover.
Dort konnten wir unsere Familien wiedersehen und zurück nach Hause fahren.
Die Englandfahrt war eine tolle Erfahrung und wir danken den Lehrern, den Gastfamilien und den Busfahrern für eine tolle Reise.

Niklas Thurow, Klasse 9D

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