Am Donnerstagmorgen, dem 21. März begann unsere Reise am Flughafen in Hannover. Bekanntlich führen ja viele Wege nach Rom- unserer führte über Frankfurt. Was genau uns erwartete, wussten wir alle noch nicht. Wir wurden zwar in der MUN-AG von Herrn Mink auf die Konferenz vorbereitet, aber die Spannung stieg natürlich trotzdem… Um 19 Uhr landeten wir in Rom, von wo es mit dem Bus weiter zur Schule ging, in der die Debatten der Rome International Model United Nations Konferenz (RIMUN) stattfinden sollten: dem Liceo Farnesina. An dieser Schule erwarteten uns schon unsere Gasteltern, die uns am Abend alle herzlich in ihren Familien aufnahmen und die Woche über unser neues Zuhause wurden.

Die 13. RIMUN-Konferenz mit über 600 Teilnehmern aus den verschiedensten Ländern begann am Freitag mit der Opening Ceremony, bei der wir spannende Reden von den Botschaftern der verschiedenen Delegationen anhören durften. Am gleichen Tag wurden wir von unseren begleitenden Lehrkräften, Frau Jark und Herrn Janssen, durch Rom geführt. Wir haben viele Eindrücke der „ewigen Stadt“ gesammelt und natürlich auch lecker gegessen.

Die offiziellen ,,Debates“ begannen dann am Samstag, an denen wir aufgeteilt in unseren Komitees und Councils teilhaben durften. Wir repräsentierten in den verschiedenen Arbeitsgruppen die Länder Belgien, Kanada und Kenia. Die Kunst war es, sich immer zu überlegen, wie diese Länder wohl zu den vorher gesetzten Themen positionieren sind und diese Positionen in den Debatten einzunehmen. Dafür mussten wir natürlich vor der Konferenz schon ziemlich viel recherchieren und ein Positionspapier schreiben. Die Debatten waren dann aber auch umso interessanter und sehr ergiebig, natürlich oft auch sehr kontrovers – eben wie bei den „echten“ Vereinten Nationen! Letztlich ging es in den Debatten immer darum, zu verhandeln, Kompromisse zu finden und diese in die Resolutionen einzuarbeiten. Einige Resolutionen waren so gut bzw. wurden auf Basis der Debatte so verändert, dass sie schließlich tatsächlich verabschiedet wurden. So verging die Zeit bis Montag.

Nach den Konferenztagen hatten wir natürlich noch ausgiebig Zeit, um Roms Stadtleben zu erkunden. Die „ewige Stadt“ war beeindruckend und wir hatten sehr viel Spaß.

Am Dienstag hat die sehr emotionale ,,Closing Ceremony“ im italienischen Stil der Konferenz einen runden Abschluss gegeben: es gab Auftritte, Reden und die Gründerin von RIMUN wurde feierlich verabschiedet. Mit den gewonnenen Erfahrungen und vielen neuen Freunden aus der ganzen Welt kehren wir wieder nach Hannover zurück.

Im Namen der Delegierten der Lutherschule danken wir dem Förderverein und allen Verantwortlichen, dass Sie uns ein so unvergessliches Erlebnis ermöglicht haben.

Pia Bonas, Theia Büttner, Maila Zeisler, Lena Shaker, Merle Bertram und Jessica Scharf

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