Ein Bericht über den Ausflug zum Harzhorn in Northeim

Am Dienstag, den 24.10.2017, fuhren die 6a und die 6d des Gymnasiums Lutherschule in Hannover zum Harzhorn in Northeim, um die Römerschlachten und die Lebensweise der Römer zu verstehen.

Um 7:30 Uhr trafen sich die 6a und die 6d vor der Lutherschule und fuhren gemeinsam mit dem Bus zum Harzhorn. Als die Schüler und die Schülerinnen am Harzhorn ankamen, wurden sie in drei Gruppen eingeteilt. Ingesamt gab es fünf Stationen, die jede Gruppe einmal passierte. Bei der ersten Station konnte man sich im Bogenschießen üben, an der zweiten Station wurde das Schießen mit der Armbrust ausprobiert. An der dritten Station wurde Mehl gemahlen, bei der vierten Station wanderten die Schüler hinauf zum Ort der Schlacht der Römer gegen die Germanen. Gekämpft. Bei der fünften Station durften sich die Schüler wie Römer kleiden. Zum Schluss stärkten sich die alle mit einer typisch römischen Mahlzeit aus Nüssen, Käse und Brot.

Alles in allem war es ein sehr informativer Tag. Allerdings war es am Harzhorn sehr kalt und viele Schüler waren nicht warm genug gekleidet. Nächstes Mal müssen sich die Schüler passender kleiden.

Verfasser: Bilal, Jan und Jonon aus der 6a.

Bericht: Schlacht am Harzhorn

Es war der 24.10 2017, als sich die Klassen 6a und 6d an der Lutherschule trafen, um zusammen in den Harz zu fahren, um dort etwas über die Römerschlacht zu erfahren. In Northeim angekommen wurden alle Schüler von drei Personen begrüßt, die uns dann in drei Gruppen eingeteilten. Jeweils eine Person übernahm die Fühung einer Gruppe. Es gab verschiedene Stationen, die die Schüler nacheinander durchliefen: In einem Pavillon durften Rüstungen anprobiert werden, in den anderen Stationen konnte man sich im Bogen- oder Armbrustschießen üben, den Ort der Römerschlacht besichtigen sowie Mehl mahlen. die anderen Gruppen im Wald oder Bogenschießen waren. Die Gruppenleiter waren sehr kompetent und informierten uns zum Beispiel über Folgendes (Näheres kann man auch auf der Homepage des Veranstaltungsortes nachlesen): Lange glaubte man, dass sich die Römer nach der verlorenen Varusschlacht aus Germanien zurückgezogen hätten, doch dann wurde am Harzhorn ein Schlachtfeld aus dem 3. Jahrhundert entdeckt. Im Jahre 2000 durchsuchten Hobbyforscher mit einem sog. Metalldetektor das Harzhorn. Sie suchten eigentlich Reste einer sagenumwobenen Burg und fanden dabei Nägel, Geschossspitzen,eine Hacke sowie ein gebogenen Metallgegenstand, den sie für eine Kerzenhalter hielten.

Acht Jahre später stellte einer dieser Hobbyforscher Fotos der Funde ins Internet mit der Bitte um Hilfe bei der Bestimmung desselben. Kurze Zeit später stellte ein User fest, dass es sich bei diesem Metallgegenstand nur um eine römische Hipposandale, also einen Pferdeschuh, handeln könne. Eine Sensation!

In dieser Schlacht befand sich ein Tross unter dem Kommando des Kaisers Maximinus Thrax. Dieser Tross geriet jedoch auf ihrem Rückweg in den Hinterhalt der Germanen.

Seit 2008 wurden weit über 2000 Fundschtücke am Harzhorn ausgegraben. Man konnte das antike Schlachtfeld rekonstruieren, indem man die Schussrichtung der Pfeilge bestimmte.

Verfasserinnen: Blerina, Dalina, Elisabeth aus der 6a.

 

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