Am 16.03.2017 machten sich die Klassen 7b, 7c und 7d für ein großes Abenteuer bereit. Was erwartete uns? Ein bisschen polare Kälte, tropische Hitze und Südsee – alles an einem Tag. Und das soll gehen? Klar, im Klimahaus in Bremerhaven!

 

Treffen war um kurz vor 9 am Hauptbahnhof, um dann den Regionalzug nach Bremerhaven zu nehmen. Im Klimahaus angekommen, gab es eine große Überraschung, denn wir wurden von Shary Reeves und Ralph Caspers – den Moderatoren von „Wissen macht Ah!“ – begrüßt. Nachdem sie uns kurz darüber aufklärten, was uns erwarten würde und worauf wir achten müssen, wenn wir z. B. verschiedene Hindernisse überwinden müssen, konnten wir gespannt die Ausstellung betreten.

Es erwarteten uns verschiedene Orte der Reise von Axel Werner, der eine Weltreise um den 8. Längengrad Ost gemacht hatte. Im Klimahaus können wir dieser Reise durch die verschiedenen Klimazonen folgen, in welcher wir nicht nur mit der Flora und Fauna, sondern auch mit den verschiedenen Bewohnern und Lebensstilen in Berührung kommen konnten.

Wir starteten unsere Tour in der Schweiz, wo uns nicht nur die angenehme Bergluft entgegenkam, sondern wo wir auch einen Gletscher von innen sehen und fühlen konnten. Nach einem Abstecher mit der Gondel nach Sardinien, wo wir auch einen Waldbrand erlebten, ging es weiter in die trocken-heiße Wüste nach Niger. Dort konnten wir die Geschichte eines Mädchen der Tuareg nachempfinden, das uns über das Leben mit Wasserknappheit berichtete.

 

Abenteuerlich wurde es dann auch in einem Parcours durch den feucht-warmen tropischen Regenwald in Kamerun und der wackeligen Überquerung eines Flusses über eine Hängebrücke.

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An der nächsten Station am Südpol wurde es plötzlich eiskalt bei vergleichsweise noch angenehmen -6 Grad. Dort wurde uns ein Einblick in die Arbeit von Polarforschern gewährt. Nach einer wunderschönen sternklaren Nacht kamen wir schließlich auf Samoa an, wo wir die Reise am umgekehrten 8. Längengrad Ost, also dem 172 Längengrad West, fortführten. Auf Samoa konnten wir einen samoanischen Superstar singen hören sowie im üppigen Grün und im feuchtwarmen Klima uns das Paradies auf Erden vorstellen. Hier konnten wir in einem typischen Wohnhaus der Samoaner den Blick auf und unter der südpazifischen Welt schweifen lassen und genießen: Korallenriffe, Palmen, ein Sandstrand und die faszinierende Unterwasserwelt – hier will man gar nicht weg!

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Doch weiter ging es, denn die Geschichte von Steven und Taylor, die zum Stamm der Yupik in Alaska gehören, interessierte uns auch sehr. Sie erklärten uns eine ganz andere Perspektive des Walfangs.

Zurück in Deutschland mussten wir erst einmal die beeindruckenden Bilder unserer Weltreise verarbeiten. Neben all diesen Eindrücken, wurden uns nämlich auch Impulse gegeben, welchen Beitrag wir zum Umweltschutz und dem Klimawandel, was mit den einzelnen Erlebnissen unserer Reise zusammenhing, leisten können.

In 8 Stunden um die Welt – wer hätte gedacht, dass das geht? Begeistert und erschöpft zugleich, ließen wir unser Abenteuer im Zug durch den Kopf gehen, bevor wir wieder in unserer realen Welt in Hannover ankamen und zu Hause unseren Eltern von der Reise erzählten…

René Nabi Alcántara

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