Vom 17. bis zum 19. Februar erlebten die Klassen 10a und 10b Projekttage der besonderen Art. Zwei Mitarbeiterinnen des Job-Labors coachten die beiden Klassen für drei abwechslungsreiche Tage rund um das Thema Berufsfindung.

Am Montag dienten Spiele, Frage- und Arbeitsbögen und Präsentationen primär der Potentialanalyse, bei der die Jugendlichen die Chance hatten, ihre persönlichen positiven Eigenschaften und Fähigkeiten genauer kennenzulernen und – darauf aufbauend – Berufswünsche zu erarbeiten.

Am Dienstag stand die Berufsrecherche im Mittelpunkt. Ausgehend von den Arbeitsergebnissen des Vortags wurden Berufsbilder genauer beleuchtet, und es wurden auch die Kriterien, die für eine erfolgreiche Berufsausübung erforderlich sind, erarbeitet. Wichtig waren an diesem Tag insbesondere Präsentationen, die von den Betreuerinnen individuell gewürdigt wurden. Viele Schülerinnen und Schüler erhielten Tipps, die für mögliche Vorstellungsgespräche wichtig sein könnten.

Am Mittwoch ging es um die Anfertigung eines individuellen Berufsfahrplans, der die einzelnen notwendigen Schritte zur Erreichung des Berufszieles beinhaltet.
Danach wurden die Schülerinnen und Schüler praktisch tätig bei einer Assessment-Aufgabe: Es ging um die Konstruktion eines Handy-Stuhls, der in 30 Minuten aus vier Blatt Papier mit ein wenig Klebstoff konstruiert werden sollte. Hier sehen Sie die Ergebnisse der Arbeiten, die mit Verve und Elan – anders als geplant – in der Präsentation verteidigt wurden.

Es folgte eine kritische Würdigung der einzelnen Konstruktionen und insbesondere der Präsentationen, die sich als verbesserungsfähig erwiesen.
Als letztes Phase folgte eine Straßenbefragung auf dem Engelbosteler Damm, in der Passanten nach den Besonderheiten ihrer Berufsausübung befragt wurden.

Insgesamt boten die drei Tage den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Inhalte und Merkmale des Berufslebens kennenzulernen.

Besonders wichtig war, dass die Veranstaltung von externen Kräften kompetent durchgeführt wurde, die den Schülerinnen und Schülern auch die Idee nahebrachten, dass der geschützte Raum Schule Verhaltens- und Kommunikationsweisen ermöglicht, die im „wirklichen“ Leben nicht immer goutiert werden.

Für die Klassen 10c und 10d wird die Veranstaltung Anfang März durchgeführt.

 

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