LCD?

LCD (Liquid Crystal Display) wird heutzutage in vielen Displays und Beamern verwendet, doch wie funktioniert es? Im Grunde ist es simpel: Licht wird durch die Flüssigkristalle gesendet um daraufhin durch ein farbiges Fenster die jeweilige Farbe zu bekommen.

Das Licht wird zuerst polarisiert, daraufhin gefiltert, und trifft dann auf die erste Glasscheibe . Nach der Glasscheibe kommt der Flüssigkristall den man durch unterschiedliche Spannungen die Helligkeit bestimmen lassen kann. Der Flüssigkristall strahlt das Licht aber nicht aus, sondern ist dafür zuständig wie viel Licht durchgelassen wird und bestimmt dadurch die Helligkeit.

Nach dem Flüssigkristall trifft das Licht auf eine weitere Glasscheibe woraufhin eine weitere Filterfolie kommt und noch einmal polarisiert wird. Daraufhin erst, kommt eine farbige Glasscheibe in einer der Grundfarben (nicht der Kunst sondern des Lichts) Rot, Grün oder Blau. Diese Gebilde sind extrem klein und sehr dicht beieinander. Im Grunde sind das nur kleine Bildschirme die mit den 3 Farben: Rot, Grün und Blau durchleuchtet werden. Diese drei Farben sind die Grundfarben des RGB-Raums. Der Abstand und die Bauteile sind so klein, dass wir das mit dem bloßen Auge nicht auflösen können und sich dadurch eine Mischfarbe entwickelt. Damit wird pro Pixel eine entsprechende Farbe berechnet.

Der Beamer – Das unbekannt LCD Wesen?

Ein LCD-Beamer funktioniert etwas anders, denn das Licht ist vor der Flüssigkristallschicht bereits farbig. Doch von Vorne:

Eine Lampe strahlt Licht aus, welches erst einmal gestreut wird, um gleichmäßig hell zu sein.

Da der Beamer im RGB-Raum arbeitet, müssen aus dem Licht drei Farben herausgefiltert werden: Blau, Rot und Grün. Anschließend trifft das Licht auf den ersten von zwei halbdurchlässigen Spiegeln, sogenannte Interferenzfilter. Diese lassen nur eine gewisse Wellenlänge durch und reflektieren das weitere Spektrum. Der erste Spiegel lässt das das rote Licht durch und reflektiert das restliche Licht, der zweite Interferenzspiegel reflektiert das grüne und lässt das blaue Licht durch. Somit wird der Lichtstrahl in die benötigten Farben getrennt.

Über Spiegel und Linsen wird das Licht auf drei Flüssigkristalldisplays bzw. Matrizen geführt. Über diese Displays wird die Helligkeit des Lichteintrags pro Pixel in das Linsensystem gesteuert.

Der Beamer berechnet für jedes Display an welcher Stelle welche Farbe wie intensiv durchstrahlen darf, um eine additive Farbe zu erhalten.

Im Anschluss wird mit Hilfe eines Prismas das Licht zu einem Strahlengang zusammengeführt, wodurch sich eine additive Farbmischung und damit ein farbiges Bild ergibt. Über das anschließende Linsensystem wird ein scharfes Bild erzeugt.

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